Reading: Eine vorläufige Bilanz » medienlese.com

Nach fast drei Jahren eingestellt, die Rubrik “6 vor 9” mit 2000 Euro Spenden in drei Tagen gerettet. Was soll dieses Blog? Wie hat sich die Medienlandschaft verändert in der Zeit?

“Wer soll das denn lesen?”, fragte mich die ehemalige Blogwerk-Mitarbeiterin Christina Schmid, als ich im August 2006 die ersten Postings bei medienlese.com schrieb. Damals hatte ich keine Antwort, aber seit der angekündigten Einstellung dieses Blogs und der zwischenzeitlichen Rettung der Rubrik “6 vor 9” weiss ich es wenigstens teilweise. Viele Journalisten und Medieninteressierte lesen mit. Alle durften aber nicht: ich hörte von Zeitungsredakteuren, die dazu angehalten wurden, dieses Blog nicht zu lesen - angeblich, um sich davon nicht demoralisieren zu lassen.

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Reading @zoernert: Communities sind tot - Es leben Communities / Meine Bindungsängste | Banedon's Cyber-Junk

Soziales Netzwerk der Zukunft?
Keine großen Worte - Meta Tags - Meta Information - Verlinkung - Vergänglichkeit.
Was mir vorschwebt ist eine einzige Seite, bei der man eine Art Tagcloud - bzw Icons/Stickers sieht, die meine Person beschreiben. Sticker kann ich mir entweder selbst zuweisen. Durch Monitoring meines Verhaltens (Followen bei Twitter, Timeline bei Facebook) etc.. etc… können diese Stickers mir auch von Systemen dynamisch verliehen werden. Sticker haben immer Haltbarkeitszeiten - nach einer definierten Zeit muss ich sagen, ob ich immernoch diesen Sticker haben möchte. Sticker, die ich von Fremden angeheftet bekomme kann ich ablehnen oder annehmen. Klickt man auf einen Sticker, sieht man wer sonst noch diesen trägt. Zu jedem Sticker kann eine Webseite (Fan Page) erstellt werden, die weitere Informationen enthält - und eine Kommunikation zwischen den Trägern ermöglicht.

Gibt es solch einen Dienst bereits?

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Testing: Ein @sevenload-Video von @posterous einbetten lassen? - Ein Test! #posterous

watching @turi2 tv: Was ist der wichtigste Web-Trend 09?

Der Link zum Video (- mit der ausdrücklich von turi2 genannten Möglichkeit zur Einbettung -) ist:

"Gretchenfrage": wird das Sevenload-Video automatisch eingebettet?

Link: debatte2: Was ist der wichtigste Web-Trend 09?

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Gefahr für das Internet: neuer EU-Gesetzesentwurf will Cookies regeln

BVDW sieht massive Gefährdung des Internets durch neuen EU-Gesetzesentwurf

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. sieht die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Internetwirtschaft durch den Reformvorschlag zum EU-„Telekom-Paket“ als massiv gefährdet an. Der Branchenverband kritisiert den derzeitigen Stand beim Textentwurf zur Neufassung des Artikels 5 der Richtlinie zu Privatsphäre und Elektronischer Kommunikation (ePrivacy Richtlinie) und fordert zwingende Nachbesserung.

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Reading @shoptags: 30 kostenfreie Open Source Shopsysteme

Nachfolgend werden insgesamt 30 Shopsysteme aufgelistet, die unter einer Open Source Lizenz veröffentlicht wurden und kostenfrei eingesetzt werden können. Neben den Abbildungen der jeweiligen Shop-Software werden die grundlegenden Informationen, wichtige Internetadressen und veröffentlichte Meinungen (in der Regel von Fachmagazinen) zum jeweiligen Shopsystem angezeigt. Die Abbildungen können vergrößert werden.

 

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Reading @casi: Zensursula: Steht Deutschland auf?

Daher verschwende ich jetzt auch gar nicht viel Zeit damit, Euch von Zensursulas Eskapaden zu erzählen - die sollten hinlänglich bekannt sein. Vielleicht hier nur kurz ein Zitat von der deutschen Zensur-Beauftragten, welches aus einem Radio-Interview mit radio1 stammt:

Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.

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Reading: FDP und Grüne gegen Netzzensur - Golem.de

Die Grünen und die FDP sind gegen die von Familienministerin Ursula von der Leyen geforderten Netzsperren. Die FDP in Nordrhein-Westfalen sprach sich auf ihrem Landesparteitag in Bielefeld gegen "eine Zensur des Internets anhand von durch die Exekutive erstellten Listen mit zu sperrenden Adressen" aus. Die baden-württembergischen Grünen wollen "die völlige Ablehnung von Access-Sperren" ins Wahlprogramm der Partei für die Bundestagswahl aufnehmen.

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Reading @Karrierebibel: Lauschangriff – 8 Tipps für besseres Zuhören

Tipps für besseres Zuhören
  • Halten Sie den Mund. Ernsthaft. Man kann nicht zuhören und reden zur selben Zeit. Also lassen Sie den anderen erst einmal aussprechen.
  • Entspannen Sie. Und zwar nicht nur sich, sondern die ganze Atmosphäre. Wie Sie dreinschauen, ob Sie mit dem Kopf nicken oder schütteln – all das wirkt natürlich auch auf Ihr Gegenüber. Und damit, ob er Ihnen wirklich etwas Gehaltvolles erzählt (was fürs Zuhören irgendwie hilfreich wäre) oder sich nur in Smalltalk übt.
  • Stellen Sie Fragen. Zuhören ist tatsächlich eine aktive Strategie. Man sollte sie nicht mit Schweigen verwechseln. Gute Zuhörer stellen zum Beispiel klärende Fragen. Sie fragen nach, wenn sie etwas nicht verstanden haben und wiederholen dabei mit eigenen Worten, was sie verstanden haben: „Sie sagen also, dass…?“ Dabei geht es ihnen nicht darum, wiederzukauen, sondern den anderen wirklich zu verstehen, seine Emotionen, seine Motive zu erfassen. Ihr Zuhören ist damit eine Form von Empathie und emotionaler Intelligenz.
  • Halten Sie permanent Blickkontakt. Achten auf die Körpersprache Ihres Gegenübers. Registrieren Sie Mikrogesten oder sein nervöses Fußwippeln unter dem Tisch. In manchen Situationen dürfen Sie sogar darauf eingehen: „Entschuldigung, mache ich Sie nervös? Sie zittern so…“ Wenn Sie das behutsam und freundlich tun, öffnet das den anderen für sie, denn er fühlt sich ernst genommen – und Sie genießen sofort mehr Vertrauen.
  • Quasseln Sie nicht dazwischen. Und vervollständigen auch nicht seine Sätze. Das ist respektlos. Gute Zuhörer sind sogar in der Lage, Stille auszuhalten und ihr zu lauschen, während der andere noch um Worte oder Fassung ringt. Dadurch führen sie das Gespräch, selbst wenn sie nichts sagen.
  • Nutzen Sie Pausen. Zum Beispiel, um das Gesagte zu verdauen und darüber nachzudenken. Für die Auszeit müssen Sie sich überhaupt nicht schämen. Schließlich geben sie später umso bessere Antworten.
  • Belehren Sie nicht. Ein guter Zuhörer ist an langfristigen und gehaltvollen Lösungen interessiert, nicht an schnellen Effekten – noch weniger an solchen, die seinem Ego schmeicheln. Deshalb sollten Sie Ihre Ratschläge auch nur erteilen, wenn Sie darum gebeten werden. Alles andere wirkt latent aufdringlich und besserwisserisch. Zuhören dient einer wohlwollenden Beziehung, keiner Selbsttherapie.
  • Halten Sie den öfter mal die Klappe. Und hören Sie immer länger zu als Sie reden! Menschen, die während einer Konversation weniger Airtime beanspruchen als Ihr Gegenüber, werden durchweg als bessere und intelligentere (!) Gesprächspartner empfunden.

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