12 Sep 2009

Doch noch ein paar Worte zum Internet-Manifest

Das Internet-Manifest ... meine erste Reaktion: ab in die Schublade 'Dinge, die die Welt nicht braucht', und das Bild von Bulo sagt mehr als tausend Worte ...

Nicht, dass mich jemand missversteht: Die Diskussion dieser Punkte ist richtig und wichtig! Als Manifest sind die 17 Behauptungen m.E. allerdings zu hoch aufgehängt.

Beim Lesen stutze ich schon bei Punkt 1. "Das Internet ist anders." Anders als was? Im Vergleich zu wem oder was?
Und unter Punkt 3. lese ich dann "Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet." ... hmmmm!?!

Weiter heißt es unter 3. "Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen." Das widerspricht diametral meiner tag-täglichen Wahrnehmung.

Wir lesen weiter "Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu
gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog."
... ach was!?!, ganz was Neues ...


Patrick Breitenbach nimmt die Diskussion hier und hier auf.